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Arbeitnehmerveranlagung

  

Die ArbeitnehmerInnenveranlagung kann 5 Jahre rückwirkend erledigt werden !!

 

 

 

  • ArbeitnehmerInnenveranlagung 2012:

    ACHTUNG: Das Formular 2012 steht nicht zum Download zur Verfügung.

    Für einen Antrag auf ArbeitnehmerInnenveranlagung verwenden Sie bitte FinanzOnline ( www.bmf.gv.at ) oder das amtliche Papierformular (auch am Gemeindeamt erhältlich !!)

 

 

  • ArbeitnehmerInnenveranlagung 2013:
     
    ACHTUNG: Das Formular 2013 steht nicht zum Download zur Verfügung.

    Für einen Antrag auf ArbeitnehmerInnenveranlagung verwenden Sie bitte FinanzOnline ( www.bmf.gv.at ) oder das amtliche Papierformular (auch am Gemeindeamt erhältlich !!)




  • ArbeitnehmerInnenveranlagung 2014:

    ACHTUNG: Das Formular 2014 steht nicht zum Download zur Verfügung.


    Für einen Antrag auf ArbeitnehmerInnenveranlagung verwenden Sie bitte FinanzOnline ( www.bmf.gv.at ) oder das amtliche Papierformular (auch am Gemeindeamt erhältlich !!)



  • ArbeitnehmerInnenveranlagung 2015:

    ACHTUNG: Das Formular 2015 steht nicht zum Download zur Verfügung.

    Für einen Antrag auf ArbeitnehmerInnenveranlagung verwenden Sie bitte FinanzOnline ( www.bmf.gv.at ) oder das amtliche Papierformular (auch am Gemeindeamt erhältlich !!)




  • ArbeitnehmerInnenveranlagung 2016:

    ACHTUNG: Das Formular 2016 steht nicht zum Download zur Verfügung.

    Für einen Antrag auf ArbeitnehmerInnenveranlagung verweden Sie bitte FinanzOnline ( www.bmf.gv.at ) oder das amtliche Papierformular (auch am Gemeindeamt erhältlich !!)

 

 

 

 

 

 

 

 

ArbeitnehmerInnenveranlagung (Jahresausgleich)


Wann kann ein Antrag auf ArbeitnehmerInnenveranlagung gestellt werden?

Für den Antrag auf Durchführung einer ArbeitnehmerInnenveranlagung haben Sie fünf Jahre Zeit (z.B. kann der Antrag für 2009 bis Ende Dezember 2014 gestellt werden). Sie können Ihren Antrag entweder elektronisch über FinanzOnline übermitteln oder mit dem Formular L1 per Post senden oder persönlich bei Ihrem Finanzamt abgeben. Das Finanzamt bearbeitet die Anträge in der Reihenfolge des Einlangens und führt auf Ihren Antrag eine ArbeitnehmerInnenveranlagung (früher: Jahresausgleich) durch. Ein Anruf beim Finanzamt beschleunigt die Bearbeitung nicht, sondern verzögert die zügigen Erledigungen der ArbeitnehmerInnenveranlagung.

Die Erledigung der ArbeitnehmerInnenveranlagung durch Ihr Finanzamt kann erst erfolgen, wenn alle Jahreslohnzettel oder sonstigen Meldungen (z.B. vom Arbeitsmarktservice) eingelangt sind.

Bitte beachten Sie:

Legen Sie der Erklärung keinen Lohnzettel und keine Belege (Rechnungen, Bestätigungen, Zahlungsbelege) für Werbungskosten, Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen bei. Bewahren Sie die Belege aber sieben Jahre auf, da sie auf Verlangen des Finanzamtes vorgelegt werden müssen.

 

 

Die elektronische ArbeitnehmerInnenveranlagung

Wie kann sie erreicht werden?

Rufen Sie FinanzOnline unter www.bmf.gv.at auf und melden Sie sich an: Entweder mit Klick auf die Rubrik "FinanzOnline" oder auf die Schaltfläche "Registrierung" im Login-Bereich. Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie Ihre Zugangserkennungen (Teilnehmer ID, Benutzer ID und PIN) mit Rückscheinbrief (RSa).

 

Welche Vorteile bietet FinanzOnline?

  • Kostenlose Anwendung rund um die Uhr
  • Amtsweg per Mausklick bequem von zu Hause
  • Möglichkeit zur jederzeitigen Änderung von personenbezogenen Grunddaten, wie z.B. Adresse, Bankverbindung, E-Mail-Adresse
  • Aktuelle Abfragen Ihres Steuerkontos und Steueraktes (z.B. Kontostand, Lohnzettel)
  • Elektronische Rückzahlungsanträge
  • Bescheidzustellung in Ihren persönlichen elektronischen Briefkasten (Databox) inkl. E-Mail Verständigung
  • Anonyme Steuerberechnung
  • Keine spezielle Software
  • Komfortable Benutzerführung (Online-Hilfe, Hotline)
  • Behindertengerechte Anwendung
  • Automatische Verlängerung der Erklärungsfrist bis 30. Juni des Folgejahres

 

Für Sie ist auch eine Hotline eingerichtet:
Unter +43 (0) 810 22 11 00 von Montag bis Freitag, 08.00 bis 18.00 Uhr erreichbar, österreichweit zum Ortstarif.

 

In welchen Fällen können Sie in der Regel eine Gutschrift erwarten?

  • Wenn Sie während des Jahres unterschiedlich hohe Bezüge erhalten haben nund die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber keine Aufrollung durchgeführt hat,
  • wenn Sie während des Jahres die Arbeitgeberin oder den Arbeitgeber gewechselt haben oder nicht ganzjährig beschäftigt waren,
  • wenn Sie auf Grund der geringen Höhe Ihrer Bezüge Anspruch auf "Negativsteuer" haben,
  • wenn Sie Anspruch auf den Alleinverdiener-/Alleinerzieherabsetzbetrag und/oder auf den Kinderzuschlag und/oder auf eine Pendlerpauschale haben, der/das bei der laufenden Lohnverrechnung nicht berücksichtigt wurde oder,
  • wenn Sie Freibeträge für Werbungskosten, Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen geltend machen, die noch nicht in einem Freibetragsbescheid berücksichtigt wurden.

 

 

Was tun Sie, wenn es zu einer Nachforderung kommt?

Kommt es in Ausnahmefällen zu einer Nachforderung, können Sie Ihren Antrag im Wege der Berufung zurückziehen, ausgenommen...

...Sie müssen von sich aus eine Steuererklärung oder

...es kommt aus einem anderen Grund zu einer Pflichtveranlagung.

 

 

Hinweis:

Für eine rasche Erledigung Ihres Antrages auf ArbeitnehmerInnenveranlagung sind Ihre vollständigen Angaben der persönlichen Daten und Anzahl der bezugsauszahlenden Stellen auf dem Antragsformular erforderlich. Fehlende Daten verzögern die Erledigung Ihres Antrages.

 

 

Wann wird eine Pflichtveranlagung durchgeführt?

Müssen Sie von sich aus keine Erklärung zur ArbeitnehmerInnenveranlagung abgeben, wird Sie das Finanzamt in folgenden Fällen durch Zusendung des Formulars L1 zur Einreichung einer Erklärung auffordern und eine Pflichtveranlagung durchführen:

  • wenn Ihnen im Kalenderjahr Krankengeld aus der gesetzlichen Sozialversicherung oder Bezüge nach dem Heeresgebührengesetz (z.B. für Truppen- oder Kaderübungen), Insolvenz-Ausfallsgeld im Falle eines Konkurs- oder Ausgleichsverfahrens ausbezahlt worden ist, oder Sozialversicherungspflichtbeiträge rückerstattet worden sind.
  • wenn für das jeweilige Kalenderjahr ein Freibetragsbescheid ausgestellt worden ist.

 

 

Bitte beachten Sie:

Legen Sie den Erklärungen zur Durchführung der ArbeitnehmerInnenveranlagung bitte keine Lohnzettel bei. Sie werden von der Arbeitgeberin oder vom Arbeitgeber (oder der pensionsauszahlenden Stelle) Ihrem Finanzamt übermittelt.

 

 

 

 Kann es bei einer ArbeitnehmerInnenveranlagung zu Vorauszahlungen kommen?

Bei Lohnsteuerpflichtigen kann es zu Vorauszahlungen kommen, wenn die Nachzahlung mehr als € 300.- beträgt. In diesem Fall kann ausnahmsweise (z.B. wenn erstmals zwei Bezüge nebeneinander anfallen) in einem Jahr die Nachzahlung für das vorangegangene Jahr mit der Vorauszahlung für das laufende Jahr zusammentreffen. Andererseits ersparen Sie sich allfällige Nachzahlungen für das laufende Jahr.

 

Warum kommt es bei zwei oder mehreren Bezügen zu Nachzahlungen?

Jede bezugs- oder pensionsauszahlende Stelle berechnet die Lohnsteuer grundsätzlich nur für die von ihr ausbezahlten Bezüge oder Pensionen. Insgesamt ergibt sich dadurch eine zu geringe Lohnsteuer. Bei der ArbeitnehmerInnenveranlagung werden diese Bezüge so besteuert, als hätten Sie den Gesamtbetrag in Form eines Bezuges erhalten.

Sie werden also jemanden gleichgestellt, der nur ein Dienstverhältnis hat, aber ebenso viel Gehalt oder Pension bezieht, wie Ihnen aus mehreren Bezügen zugeflossen ist.

 

 

Versteuerung mehrerer Pensionen
Wie werden mehrere Pensionen versteuert?

Um Nach- und Vorauszahlungen bei gleichzeitigem Bezug von (mehreren) gesetzlichen Pensionen, Beamtinnen/Beamtenpensionen, Pension aus einem früheren Dienstverhältnis zu einem Bundesland oder Pensionen aus inländischen Pensionskassen zu vermeiden, ist eine gemeinsame Versteuerung verpflichtend vorgesehen.

Wenn Sie z. B. vom Bund oder Land eine Pension und von der Pensionsversicherungsanstalt der Angestellten eine Witwenpension erhalten, wird von der höheren Pension die auf beide Bezüge entfallende Lohnsteuer einbehalten.

Wenn Sie neben Ihrer ASVG-Pension auch eine Firmenpension erhalten, entfällt die Pflicht zur gemeinsamen Versteuerung. In diesem Fall kann aber die ehemalige Arbeitgeberin oder der ehemalige Arbeitgeber die Auszahlung und Versteuerung Ihrer ASVG-Pension übernehmen. Die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber kann dazu aber nicht verpflichtet werden.

Bei Zusammentreffen mit Bezügen aus betrieblichen Kollektivversicherungen ist vom Pensionsversicherungsträger bzw. von der pensionsauszahlenden Stelle ab 2007 eine gemeinsame Versteuerung vorzunehmen.

 

Freibetragsbescheid
Was ist ein Freibetragsbescheid?

Ein Freibetragsbescheid enthält bestimmte Werbungskosten, Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen, die die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber bereits bei der laufenden Lohnverrechnung berücksichtigen kann. Dadurch zahlen Sie weniger Lohnsteuer. Normalerweise ergeht der Freibetragsbescheid gemeinsam mit dem Einkommenssteuerbescheid auf Grund der ArbeitnehmerInnenveranlagung. Gleichzeitig erhalten Sie eine Mitteilung zur Vorlage bei der Arbeitgeberin und beim Arbeitgeber.

Der Freibetragsbescheid gilt für das dem Veranlagungszeitraum zweitfolgende Jahr. Dem Einkommenssteuerbescheid für das Kalenderjahr 2013 werden daher der Freibetragsbescheid und die Mitteilung an die Arbeitgeberin und den Arbeitgeber für das Kalenderjahr 2011 angeschlossen. Dieser Freibetragsbescheid berücksichtigt Ihre Freibeträge - auf Basis des Jahres 2011 - vorläufig bereits für 2013. Sind die tatsächlichen Aufwendungen im Jahr 2011 höher als jene im Freibetragsbescheid, so wird dies bei der ArbeitnehmerInnenveranlagung ausgeglichen. Es ist eine zusätzliche Gutschrift zu erwarten.

Im Falle geringerer Anwendungen kommt es in der Regel zu Nachzahlungen. Wenn es ungewiss ist, ob Sie im zweitfolgenden Jahr ähnliche Aufwendungen haben wie im Basisjahr, können Sie zur Vermeidung von Nachzahlungen auf einen Freibetragsbescheid im Wege der ArbeitnehmerInnenveranlagung verzichten. Sie haben auch die Möglichkeit, einen betragsmäßig niedrigeren Freibetragsbescheid zu beantragen.

Sie können aber auch die Mitteilung für die Arbeitgeberin und den Arbeitgeber auf einen niedrigeren Freibetrag abändern oder die Mitteilung der Arbeitgeberin bzw. dem Arbeitgeber gar nicht vorlegen. Das Finanzamt kann auch von sich aus niedrigere Freibeträge festsetzen, wenn bestimmte Aufwendungen offensichtlich nur einmalig anfallen.

Unabhängig von der ArbeitnehmerInnenveranlagung können Sie bis spätestens 31. Oktober unter folgenden Voraussetzungen die Ausstellung eines Freibetragsbescheides für das laufende Jahr beantragen:

  • wenn voraussichtlich zusätzliche Werbungskosten von mindestens          € 900.- im laufenden Kalenderjahr anfallen werden ODER
  • wenn voraussichtlich Aufwendungen zur Beseitigung von Katastrophenschäden (Hochwasser-, Sturmschäden) vorliegen

 

 

Berufung gegen einen Bescheid
Wie können Sie gegen einen Bescheid Einspruch einheben?

Gegen einen Bescheid können Sie binnen eines Monats ab Zustellung Berufung erheben. Bringen Sie Ihre Berufung schriftlich beim Finanzamt ein, das den Bescheid erlassen hat. Legen Sie der Berufung bitte alle maßgeblichen Unterlagen bei. Wird die Berufung über FinanzOnline eingereicht, können Anhänge als pdf übermittelt werden. Die Berufung ist gebührenfrei. Durch eine Berufung wird eine vorgeschriebene Nachforderung nicht außer Kraft gesetzt, sondern bleibt zum angegebenen Zeitpunkt fällig.

Wenn Sie den Nachforderungsbetrag vorerst nicht im vorgeschriebenen Umfang entrichten wollen, müssen Sie einen Antrag auf Aussetzung der Einhebung stellen. Das Finanzamt wird zu diesem Antrag einen Bescheid erlassen.

 

Ratenzahlung und Stundung
Wie erreichen Sie eine Zahlungserleichterung?

Das Finanzamt kann auf Ihr Ansuchen den Nachforderungsbetrag stunden oder eine Ratenzahlung bewilligen

  • wenn die sofortige volle Entrichtung der Steuerschuld mit erheblichen Härten verbunden wäre und
  • wenn durch die Bewilligung der Zahlungserleichterung die Einbringlichkeit der Steuerschuld nicht gefährdet wird.

Führen Sie daher in Ihrem Ansuchen alle für die Zahlungserleichterung sprechenden Umstände an.

 

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