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Naturpark 2020 - Besucherlenkung in Schutzgebieten

Naturpark 2020 - Besucherlenkung

Steg Palfau_Foto Copyright: Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen

Naturpark 2020 - Besucherlenkung

in Schutzgebieten und Naherholungsräumen

des Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen

Bauliche Adaptierungsmaßnahmen Salzaline

 Die Salza ist einer der naturbelassensten Flüsse der Ostalpen und durchfließt das Naturschutzgebiet Wildalpener Salzatal (NSGa02). Um die einzigartige und sensible Flusslandschaft, des natürlich mäandrierenden Flusses, zu schützen und zu erhalten bedarf es einer Regulierung und Lenkung des verstärkt auftretenden Wildwassersportes. Durch gezielte Besucherlenkung wird verhindert, dass einer der naturbelassensten Wildflüsse der Ostalpen beeinträchtigt wird. Vorhandene Fischlaich- und Vogelbrutplätze (Flussuferläufer, Äschen, etc.), sowie zahlreiche andere Vertreter der Tier- und Pflanzenwelt, welche die Flusslandschaft als ihr Habitat nutzen, werden zusätzlich geschützt. Um den Lebensraum Salza besser erhalten und schützen zu können, wurden daher die Ein-Ausstiege PETRUS und FACHWERK in der Naturparkgemeinde Landl baulich im Jahr 2017 adaptiert. Ein einzigartiges Geotop des Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen hat sich am Ende der letzten Eiszeit, vor ca. 12.000 Jahren gebildet. Die Salza hat sich zu dieser Zeit ihren Weg in das Konglomerat geschnitten und bildete so die Palfauer Konglomeratschlucht. Um dieses Naturjuwel für Besucher besser erleb- und greifbar zu machen, kam es im Zuge von Besucherlenkungsmaßnahmen zu einer Instandsetzung des Stegs Palfau im Jahr 2017.  Die baulichen Adaptierungsmaßnahmen der Salzaline wurden im Rahmen der Vorhabensart „Studien & Investitionen zur Erhaltung, Wiederherstellung und Verbesserung des natürlichen Erbes“ (VHA 7.6.1.) des Programms für ländliche Entwicklung in Österreich 2014-2020 umgesetzt. Das Projekt ist unterstützt durch das Land Steiermark und die Europäische Union.